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5 Jahre2,522,55
10 Jahre3,083,12
15 Jahre3,423,47
20 Jahre3,623,68
25 Jahre3,703,76
30 Jahre3,723,78


 
Wir veröffentlichen für Sie regelmäßig unseren aktuellen Zinskommentar. Wie sieht der Zinstrend aus und welche Prognosen können erstellt werden? Wir beantworten die entscheidenden Fragen.
 

Erfolg von Staatsanleihekäufen bleibt weiterhin abzuwarten

Im Kauf von Staatsanleihen war die Bank of England (BoE) ein Vorreiter und begann während der Kreditkrise als erste Notenbank mit deren Ankauf. Investoren hofften, dass sie eine Ausweitung des Programms vornehmen würde. Doch auf ihrer Sitzung am vergangenen Donnerstag beschloss die BoE an der bisherigen Dimension festzuhalten. Auch den Leitzins beließ sie unverändert bei 0,5 Prozent.

Ziel des Kaufs von Staatsanleihen ist es, das Zinsniveau zu stabilisieren. Dadurch verbilligt sich die Kreditaufnahme für Privathaushalte, Immobilienbesitzer und Unternehmen. Weiterhin soll es die Banken, die Bonds in ihrem Portfolio halten, entlasten und ihnen Freiräume bei der Gewährung von Darlehen geben. Soweit die Theorie – bisher gab es in Großbritannien keine Belege für die Wirksamkeit der Zusammenhänge. Große Skeptiker halten für Großbritannien sogar ein japanisches Szenario für denkbar. Die Bank of Japan (BoJ) kauft bereits seit mehr als einem Jahrzehnt Staatsanleihen. Doch weil die Banken die Rendite nicht weitergaben, rutschte das Land in die Deflation.

Für die US-Notenbank (FED) und die Europäische Zentralbank (EZB) dürften die Erfahrungen der BoE nicht gerade ermutigend sein. Die FED kauft 300 Milliarden Dollar an Staatsanleihen und die EZB kündigte an, ab Juli 60 Milliarden Euro an Pfandbriefen zu erwerben, um die Banken zu entlasten. Bisher hat die EZB bereits Pfandbriefe und Covered Bonds im Volumen  von mehr als einer halben Milliarde Euro gekauft. Allein die Ankündigungen führten schon zu einer Einengung von Risikoaufschlägen und einer größeren Emissionsaktivität. Ob sich dies dann auch in der Kreditvergabe niederschlägt, ist fraglich. Gerade in Deutschland stehen die Banken in der Kritik, die Liquidität der Zentralbank nicht weiterzureichen.

Neben dem Programm zum Ankauf von Pfandbriefen hält die EZB weiterhin ihren Leitzins auf dem niedrigen Niveau von einem Prozent. Weitere Leitzinssenkungen durch die EZB seien kaum noch wünschenswert, so die Einschätzung des Gouverneurs der luxemburgischen Zentralbank, Yves Mersch. Er deutete an, dass weiter Zinssenkungen womöglich kaum noch zusätzliche Effekte bringen würden und zudem dass institutionelle Umfeld leide, wenn die Zinsen nahe der Nulllinie sind.

Viele Baugeldinteressenten haben derzeit den Wunsch, ihre Finanzierung flexibel zu gestalten. Der Preis für diese Flexibilität darf aber nicht zu hoch sein. Viele unserer Partnerbanken bieten – kostenlos – ein Sondertilgungsrecht von fünf Prozent pro Jahr an. Die Nutzung dieser Möglichkeit kann ein großer finanzieller Vorteil sein.

Bei einem Darlehen von 150.000 Euro, einer Zinsbindung von 15 Jahren und einem Zinssatz von 4,50 Prozent werden in den ersten fünf Jahren jeweils 7.500 Euro Sondertilgungen geleistet. Die Zinsersparnis liegt nach 15 Jahren im Vergleich zu einem Darlehen ohne Sondertilgung bei 27.000 Euro. Außerdem ist die Restschuld nach 15 Jahren fast 65.000 Euro geringer und das Darlehen circa 15 Jahre früher zurückgezahlt.

Ihr Baufinanzierungsexperte von Dr. Klein berät Sie zu diesem Thema gerne und zeigt Ihnen weitere Möglichkeiten auf, Ihre Finanzierung nach Ihren Wünschen zu gestalten.

Tendenz
Kurzfristig: schwankend
Langfristig: steigend


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