zinsentwicklung.de
ZinskommentarZinsrechnerLexikonArchiv
Zinskommentar    Zinsentwicklung   
Detailansicht  


Mo.-Fr. 8-20 Uhr, Sa. 9-15 Uhr
 0800 - 88 33 88 0
 0451 - 14 08 33 33
 Rückruf-Assistent   E-Mail
.


Dr. Klein Top-Kondition

(Stand: 08.02.2012 freibleibend)
2.21% nom.
2.23% eff.

Aktuelle Konditionen

Beleihungsauslauf
60 %
ZinsbindungSollzinsEff.
5 Jahre2,212,23
8 Jahre2,662,69
10 Jahre2,832,87
12 Jahre3,023,06
15 Jahre3,153,20
20 Jahre3,213,26
25 Jahre3,453,51
30 Jahre3,553,61


 
Wir veröffentlichen für Sie regelmäßig unseren aktuellen Zinskommentar. Wie sieht der Zinstrend aus und welche Prognosen können erstellt werden? Wir beantworten die entscheidenden Fragen.
 

Verdüstern sich die Aussichten wieder?

Dank seiner starken Exportwirtschaft hat Japan die Rezession schon vor rund einem Jahr hinter sich gelassen. Doch die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt hat weiterhin mit ihrem Binnenmarkt zu kämpfen. Bislang konnte das Gespenst der Deflation, das Japan schon seit den 90er Jahren heimsucht, nicht gebannt werden. Die Preise fallen trotz niedriger Zinsen und Konjunkturprogrammen, da Verbraucher ihre Kaufentscheidung in der Hoffnung auf eine weitere Verbilligung immer wieder aufschieben. Die Regierung in Tokio drängt die Bank of Japan seit Monaten, den Kampf gegen die Deflation zu verstärken, da sie selbst, aufgrund der auch im internationalen Vergleich extrem hohen Staatsverschuldung, kaum mehr Spielraum für weitere Konjunkturpakete hat. Jetzt scheint das Dauerfeuer Wirkung gezeigt zu haben: Unter dem Druck der Regierung pumpt die japanische Notenbank weitere Milliarden in den Finanzkreislauf.

Das Auslaufen der staatlichen Konjunkturpakete und Griechenlands Schuldenkrise verschlechtern die Wirtschaftsaussichten für Europa. Für weitere Konjunkturspritzen ist kein Geld vorhanden, die Staaten sparen, obwohl die Wirtschaft noch stottert. In Bezug auf die deutsche Wirtschaft gibt sich Axel Weber, amtierender Bundesbankpräsident,  optimistisch. Er ist davon überzeugt, dass der im Sommer 2009 begonnene Erholungsprozess im Kern intakt ist und sich trotz der schwachen Dynamik fortsetzen wird. Dabei verdüstert sich der Ausblick seit einigen Wochen. Die Unsicherheit über den Ausgang der Schuldenkrise in Griechenland, der steigende Sparzwang, dem sich die Regierungen der Eurozone angesichts ausufernder Budgetdefizite ausgesetzt sehen, und die weltweite Angst vor Zinsanstiegen lasten auf den Aussichten für die kommenden Monate. Diese Last ist so schwer, dass einige Ökonomen sogar das Szenario Double Dip fürchten, also eine Konjunkturentwicklung, bei der auf eine Rezession und eine anschließende kurze Wachstumsphase ein erneuter Einbruch folgt. Die Vereinigten Staaten haben einen solchen W-förmigen Verlauf der Konjunkturkurve in den 70er und 80er Jahren schon einmal erlebt. In anderen Teilen der Welt gewinnt die Konjunktur bereits an Fahrt, doch Europa hinkt hinterher.

Auch viele Wohneigentümer hinken oftmals hinterher, wenn es darum geht Rücklagen für die Immobilie anzulegen. Laut einer Faustformel sollten Immobilienbesitzer jedes Jahr ein Prozent des Kaufpreises für spätere Modernisierungen zurücklegen. Doch die meisten halten sich nicht daran und nehmen daher einen Kredit auf, wenn etwas erneuert werden soll. Da die Zinsen für Immobilienkredite momentan sehr günstig sind, ist jetzt die ideale Zeit dafür. Es gibt verschiedene Möglichkeiten für einen Kredit zur Modernisierung. So kommen z. B. Annuitätendarlehen, Ratenkredite, KfW-Darlehen oder Bauspardarlehen in Betracht. Unsere Baufinanzierungsexperten beraten Sie hierzu gern und wählen mit Ihnen den für Sie passenden Weg. Sprechen Sie uns an, wenn Sie Ihr Haus jetzt modernisieren wollen!

Tendenz
Kurzfristig: schwankend
Langfristig: steigend


<- Zurück zu: Zinskommentar

Zinsentwicklung.de empfehlen | Lesezeichen | Impressum | AGB© 2012 Dr. Klein & Co. AG