zinsentwicklung.de
ZinskommentarZinsrechnerLexikonArchiv
Zinskommentar    Zinsentwicklung   
Detailansicht  


Mo.-Fr. 8-20 Uhr, Sa. 9-15 Uhr
 0800 - 88 33 88 0
 0451 - 14 08 33 33
 Rückruf-Assistent   E-Mail
.


Dr. Klein Top-Kondition

(Stand: 08.02.2012 freibleibend)
2.21% nom.
2.23% eff.

Aktuelle Konditionen

Beleihungsauslauf
60 %
ZinsbindungSollzinsEff.
5 Jahre2,212,23
8 Jahre2,662,69
10 Jahre2,832,87
12 Jahre3,023,06
15 Jahre3,153,20
20 Jahre3,213,26
25 Jahre3,453,51
30 Jahre3,553,61


 
Wir veröffentlichen für Sie regelmäßig unseren aktuellen Zinskommentar. Wie sieht der Zinstrend aus und welche Prognosen können erstellt werden? Wir beantworten die entscheidenden Fragen.
 

Leitzins der EZB weiter auf historisch niedrigem Niveau

Jean-Claude Trichet, Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), hält die aktuellen Zinssätze der EZB für angemessen. Eine Änderung des Leitzinssatzes wurde auf der letzten turnusgemäßen Ratssitzung nicht beschlossen. Experten hatten im Vorfeld der Sitzung nicht mit einer Veränderung in der Zinspolitik der EZB gerechnet und begrüßten daher einhellig den Beschluss. Weitere Zinsschritte werden erst im kommenden Jahr erwartet. Seit Verschärfung der Finanzmarktkrise im September 2008 hatte die EZB den Leitzins in mehreren Schritten auf das seit Mai 2009 gültige historisch niedrige Niveau von einem Prozent gesenkt.

Mit Spannung wurde hingegen die Haltung der EZB zur Veröffentlichung der Testergebnisse zur Krisentauglichkeit von Banken in der EU (sogenannte Stresstests) erwartet. Die EZB begrüßt die Entscheidung der EU zur Veröffentlichung dieser Ergebnisse und hält dies für ein wichtiges Instrument, das Vertrauen in die Finanzbranche wieder herzustellen. Durch mehr Transparenz wird eine Eindämmung der Spekulation an den Märkten erwartet. Mit diesen Stresstests wird untersucht, wie stark eine Bank negative Marktentwicklungen oder Konjunktureinbrüche treffen würden. Die jüngsten Belastungstests werden am 23.07.2010 veröffentlicht. In Deutschland müssen sich 14 Banken den Tests stellen.

Als Erfolg dürfte die EZB die reibungslose Rückzahlung von 442 Mrd. Euro von den Banken an die EZB betrachten. Entgegen den Befürchtungen einiger Marktteilnehmer kam es hierbei zu keinen Verwerfungen am Geldmarkt. Dies deutet auf immer weniger Probleme bei der Liquiditätsversorgung der Banken hin. Die Banken scheinen sich untereinander wieder Geld zu leihen, weil sie sich untereinander wieder mehr vertrauen. Analysten werten dies als Zeichen einer besseren Funktionsfähigkeit des immer noch gestörten Geldmarktes. Vor einem Jahr konnten sich Banken billig Geld bei der EZB leihen, welches Ende Juni wieder zurückgegeben werden musste. Die Banken deckten sich zwar mit neuem Zentralbankgeld ein, entgegen mancher Expertenerwartung war dies aber weniger als befürchtet.

Enttäuschende Konjunkturzahlen zur Industrie und Beschäftigung beunruhigen die Investoren in den USA. Dem Aufschwung misstrauend flüchten sie in Staatsanleihen, deren Rendite fiel. Aufgrund der Angst vor einem Rückfall in die Rezession revidieren viele Experten derzeit ihre Prognosen zu den nächsten Zinsschritten der amerikanischen Notenbank (Fed). Mit einer Zinserhöhung wird jetzt nicht vor dem ersten Quartal 2011 gerechnet.

Die Entwicklung der Baugeldzinsen ist in den letzten Wochen von leichten Schwankungen gekennzeichnet. Bei dem weiterhin historisch niedrigen Zinsniveau empfiehlt es sich grundsätzlich, lange Sollzinsbindungen zu wählen und mit mindestens 2,0 Prozent anfänglich zu tilgen. Lange Sollzinsbindungen sind kein starres Konstrukt sondern zeichnen sich vielmehr durch Sicherheit und Flexibilität aus. Optionale Rechte, wie die Möglichkeit Sondertilgungen zu leisten oder die anfänglichen Tilgungssatz zu wechseln, erweitern Ihren Handlungsspielraum. Sprechen Sie hierzu auch mit einem unserer Experten. Mit Ihnen zusammen finden wir den passenden Bankpartner für Ihre Wünsche.

Tendenz
Kurzfristig: leicht steigend
Langfristig: steigend


<- Zurück zu: Zinskommentar

Zinsentwicklung.de empfehlen | Lesezeichen | Impressum | AGB© 2012 Dr. Klein & Co. AG