zinsentwicklung.de
ZinskommentarZinsrechnerLexikonArchiv
Zinskommentar    Zinsentwicklung   
Detailansicht  


Mo.-Fr. 8-20 Uhr, Sa. 9-15 Uhr
 0800 - 88 33 88 0
 0451 - 14 08 33 33
 Rückruf-Assistent   E-Mail
.


Dr. Klein Top-Kondition

(Stand: 09.09.2010 freibleibend)
2.52% nom.
2.55% eff.

Aktuelle Konditionen

Beleihungsauslauf
60 %
ZinsbindungSollzinsEff.
5 Jahre2,522,55
10 Jahre3,083,12
15 Jahre3,423,47
20 Jahre3,623,68
25 Jahre3,703,76
30 Jahre3,723,78


 
Wir veröffentlichen für Sie regelmäßig unseren aktuellen Zinskommentar. Wie sieht der Zinstrend aus und welche Prognosen können erstellt werden? Wir beantworten die entscheidenden Fragen.
 

Zentralbanken lassen die Leitzinsen weiterhin unverändert

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat auf ihrer Sitzung in der vergangenen Woche beschlossen, den Leitzins für den Euro-Raum weiterhin auf dem Rekordtief von einem Prozent zu belassen. Seit Mai 2009 liegt der Leitzins, der wichtigste Zins zur Versorgung der Kreditwirtschaft mit Zentralbankgeld, wegen der Wirtschafts- und Finanzkrise auf diesem historisch niedrigen Niveau.

Da die Konjunkturaussichten weiterhin unsicher sind und das Wachstum weitgehend durch staatliche Pakete und eine expansive Geldpolitik getragen wird, rechnen Volkswirte erst in der zweiten Jahreshälfte mit einer Leitzinserhöhung, obwohl das Konjunkturtal in vielen Euro-Ländern inzwischen durchschritten ist. Durch höhere Zinsen würden sich die Kredite für Firmen und Verbraucher noch weiter verteuern. Das könnte die Erholung der Konjunktur hemmen. Inflation droht dagegen, wenn die Notenbank den Geldhahn zu spät zudreht. Angesichts niedriger Teuerungsraten herrscht derzeit aber an der Preisfront für die EZB kein Druck.

Auch die Bank of England (BoE) kam in der vergangenen Woche zu ihrer Zinssitzung zusammen. Sie beließ den Leitzins auf dem historischen Tief von 0,5 Prozent. Den Ankauf von Staatsanleihen stoppte die britische Notenbank erst einmal. Allerdings hielt sie sich die Tür zur Wiederaufnahme des Ankaufprogramms offen, sofern die wirtschaftliche Situation das erforderlich macht. Das 200 Mrd. Pfund schwere Programm lief Ende Januar aus. Die BoE hatte es im Mai, August und November ausgeweitet. Die Entscheidung der BoE hat großes Gewicht: Kapitalmarktteilnehmer erhoffen sich Aufschluss darüber, wann die Zentralbanken weltweit ihre Programme zum Ankauf von Wertpapieren, das sogenannte „Quantitative Easing“, beenden.

Bei der amerikanischen Notenbank (FED) gibt es erstmals offenen Widerstand gegen die Niedrigzinspolitik. Auf ihrer letzten Zinssitzung Ende Januar beließ sie den Leitzins zwar wie erwartet im Korridor zwischen null und 0,25 Prozent und bekräftigte, dass der Zinssatz „für eine längere Zeit“ auf diesem Rekordtief bleiben soll, doch der Präsident der regionalen FED von Kansas City votierte gegen die Entscheidung. Dieser wollte den Passus „für eine längere Zeit“ aus dem Begleitkommentar streichen. Auch Analysten sind sich uneins, wie lange die FED die Zinsen auf dem Rekordtief belassen soll.
Außerdem gab die FED die Einstellung der Dollarhilfen, die sie gemeinsam mit anderen Zentralbanken in der Krise aufgelegt hatten, bekannt. Die Zentralbanken hatten mit diesen sogenannten „Dollar-Swaps“ die Grundversorgung mit Dollar sichergestellt, als normale Kanäle der Finanzierungen mit Fremdwährung mehr oder weniger verstopft waren. Die Einstellung dieser Hilfen ist die erste weltweit koordinierte Aktion der Zentralbanken beim Ausstieg aus den umfangreichen Krisenmaßnahmen.

Die Baufinanzierungszinsen sind weiterhin auf einem sehr günstigen Niveau. Allen Darlehensnehmern, bei denen die Zinsbindung in den nächsten 60 Monaten ausläuft, raten wir, sich rechtzeitig um eine Anschlussfinanzierung zu kümmern und so von den aktuell niedrigen Zinsen zu profitieren. Mit einem Forward-Darlehen können Sie sich gegen steigende Zinsen in der Zukunft absichern. Ihr Dr. Klein-Baufinanzierungsberater berät Sie gerne!

Tendenz
Kurzfristig: schwankend
Langfristig: steigend


<- Zurück zu: Zinskommentar

Zinsentwicklung.de empfehlen | Lesezeichen | Impressum | AGB© 2010 Dr. Klein & Co. AG