Die US-Notenbank (FED) hat die Leitzinsen in den USA auf ihrer jüngsten Sitzung in der letzten Woche weiterhin auf dem historischen Tiefststand von 0 bis 0,25 Prozent belassen. Trotz zunehmender Anzeichen für eine Konjunkturerholung war diese Entscheidung erwartet worden. Hinsichtlich einer Erholung der Konjunktur zeigte sich die FED zuversichtlich. In den jüngsten Daten sieht sie Hinweise auf ein Ende der Rezession in den USA: Die Bedingungen an den Finanzmärkten weisen auf eine Verbesserung hin und auch die Ausgaben der Verbraucher zeigen Anzeichen einer Stabilisierung. Allerdings dürften diese nach Ansicht der FED durch anhaltende Arbeitsplatzverluste, verhaltene Einkommensentwicklung, niedrige Hauspreise sowie verschärfte Kreditbedingungen gebremst werden. Weiterhin dürfte die US-Wirtschaftsaktivität laut FED über einen geraumen Zeitraum schwach bleiben. Jedoch sollten die Maßnahmen der Notenbank und der Regierung zu einer Rückkehr eines nachhaltigen Wirtschaftswachstums bei Preisstabilität sorgen. Trotz wieder steigender Energie und Rohstoffpreise sollte die Inflation niedrig bleiben.
In Deutschland ist die Wirtschaft nach einem Jahr stetigen Schrumpfens im zweiten Quartal um 0,3 Prozent im Vergleich zum ersten Vierteljahr gewachsen. Die Konjunktur wurde nicht nur durch den privaten Verbrauch, staatliche Konsumausgaben und Bauinvestition angeschoben, sondern auch die Rezession in der Euro-Zone verliert deutlich an Schärfe. Die deutsche Wirtschaft kommt damit für viele Ökonomen überraschend schnell aus dem Tal. Dennoch steht sie wegen des dramatischen Einbruchs schlechter da als vor einem Jahr. Im Vergleich zum Vorjahr sank das Bruttoinlandsprodukt um 7,1 Prozent, kalenderbereinigt um 5,9 Prozent. Wäre die Wirtschaftsleistung erneut geschrumpft, wäre es das fünfte Minus in Folge gewesen. Von der Bundesregierung und führenden Wirtschaftsinstituten wird für das Jahr 2009 mit einem Minus von sechs Prozent gerechnet. Das wäre der stärkste Einbruch seit Gründung der Bundesrepublik. Als Exportweltmeister leidet Deutschland besonders unter der globalen Wirtschaftskrise.
Die Zinsen für eine Immobilienfinanzierung sind schon seit geraumer Zeit auf einem niedrigen Niveau. Hier raten wir Ihnen, nicht auf weiter sinkende Zinsen zu spekulieren sondern diese Phase zu nutzen, um Kalkulationssicherheit herzustellen. Wenn Sie das, was Sie durch die momentan sehr günstigen Konditionen weniger an Zinsen zahlen als Tilgung einsetzen, haben Sie mehrere Vorteile: Die Restschuld des Darlehens ist nach Ablauf der Zinsbindung geringer und die gesamte Laufzeit des Darlehens verkürzt sich stark. Hierzu ein Beispiel: Beträgt bei einem Darlehen von 150.000 Euro der Zinssatz für eine 10-jährige Zinsbindung 4,25 Prozent und die anfängliche Tilgung ein Prozent, so liegt die monatliche Rate bei gut 656 Euro. Vereinbaren Sie eine anfängliche Tilgung von 2 Prozent, so liegt die Rate 125 Euro im Monat höher, dafür beträgt die Restschuld am Ende der Zinsbindung über 18.500 Euro weniger und die Gesamtlaufzeit verkürzt sich um 12 Jahre. Alleine in den ersten zehn Jahren sparen Sie über 3.500 Euro an Zinsen. Ihre Finanzierungsexperten von Dr. Klein beraten Sie hierzu gerne – sprechen Sie uns an!
Tendenz Kurzfristig: schwankend Langfristig: steigend
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